Quellen

Bei personen- und familiengeschichtlichen Nachforschungen wird je nach Forschungsziel und Zeitperiode auf ganz unterschiedliche Forschungsquellen zurückgegriffen, die sich wechselseitig ergänzen.

Dabei gilt es zwischen Primär- und Sekundärquellen zu unterscheiden.
Nachfolgend ist eine kleine Auswahl der am häufigsten herangezogenen Quellen aufgelistet.

Primärquellen

  • Staatliche Personenstands- bzw. Standesamtsregister (Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, Familienbuch (seit 1957) werden reichsweit seit 1876, im Kgr. Preußen seit 1874 geführt

  • Zivilstandsregister (frz.: état civil) in rechts- und linksrheinischen Gebieten seit der Zeit Napoleons (1798-1874) geführt

  • Melderegister bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen

  • Kirchenbücher (Taufen, Heiraten, Sterbefälle/Begräbnisse) – Evangelische Kirchenbücher in deutscher Sprache seit dem
    16. Jahrhundert, Katholische Kirchenbücher bis ins
    19. Jahrh. In lateinischer Sprache geführt seit dem Trienter Konzil 1563

  • Familienregister in Württemberg 1807-1876
    (im staatl. Auftrag)

  • Quellen zur jüdischen Personengeschichte
    (Mohel- und Memorbücher, staatl. Judenregister)

  • Telefonbücher und Adressbücher (ab 19. Jh.)

  • Notariats- und Gerichtsakten, Testamente

  • Sonstige Quellen Steuerlisten, Bürgerbücher, (Staats)Dienerverzeichnisse, Staatskalender, Pfarrerverzeichnisse, Hochschulmatrikeln, Leichenpredigten, usw.

Sekundärquellen

  • Literatur: genealogische, familiengeschichtliche, namenkundliche und heraldische Literatur (über Bibliographien erschlossen)

  • Wappenregister, Wappenbücher, Wappenrollen

  • Siegelsammlungen

  • Adelskalender

  • Biographische Nachschlagewerke

  • Auswanderungsakten, Schiffslisten

  • Ortssippenbücher, Familienbücher, Ortsgeschichten, Pfarrchroniken

  • Fachzeitschriften

  • Genealogische und heraldische Datenbanken